Man kann sich nie genug über diesen Grünen Star informieren und genug vorbeugende Untersuchungen durchführen. Weil beim Grünen Star gilt das Motto, je früher man die Anzeichen entdeckt, umso schneller kann man eingreifen und schlimmere Folgen zu vermeiden. Die Ursache ist in der Fachsprache das Glaukom, welches eine chronische Durchblutungsstörung des Sehnervs ist. Das Kammerwasser leidet an einer Abflussstörung und somit steigt der Druck im Auge an. Die Folge ist, dass die Sehnerven geschädigt werden. Der Sehnerv kann nicht mehr die wichtigen Informationen vom Auge ins Gehirn transportieren. Oft wird der grüne Star relativ spät diagnostiziert. Spätestens wenn der Patient in Form eines Tunnelblicks seine Umgebung wahrnimmt. Und das Problem des grünen Stars liegt darin, dass er im Anfangsstadium nicht unbedingt durch eine visuelle auffällige Störung wahrgenommen werden kann, sondern erst im Endstadium. Die Sehnerven können unter keinen Umständen wieder aufgebaut werden. Das einzige Vorbeugen wäre eine frühe Untersuchung beim Augenarzt. Laut Statistik sind Risikopatienten v.a. Menschen mit starker Kurzsichtigkeit, Patienten mit Kortisonbehandlung über längere Zeit und Menschen mit Durchblutungsstörungen. Ca. 2.5% aller 40- Jährigen sind betroffen von dieser Augenkrankheit. Mit zunehmendem Alter steigt der Prozentsatz immer mehr an. Bei 80- Jährigen liegt der Prozentsatz bei 15 Prozent. Ist der grüne Star diagnostiziert gibt es 3 verschiedene Behandlungsmethoden. Einerseits mit Medikamenten in Form von einer täglichen Augentropfenanwendung, mit Lasertechnik oder durch Chirurgie. Der Grüne Star kann aber auch verwechselt werden mit dem Grauen Star. Der Graue Star ist im Vergleich mit einer Operation heilbar. Der Patient hat bei einer Grauen Star Erkrankung das Gefühl durch eine Nebelschwade zu blicken.
Die Probleme fangen dauern sicher vo 28. Januar bis 8. Februar 2012. Das hatten wir schon mal. Ein Systemwechsel beim grössten Linsen Hersteller Ciba Vision wird zu einem Chaos und Verzweiflung führen. Nach dem Novartis die Firma Alcon nun komplett aufgekauft hatte, kommen nun die Einstellungen dran. Das heisst das alle internen Computersysteme auf ein einheitliches System gewechselt wird. So etwas heisst Fusion zwischen Novartis, Alcon und Ciba Vision. Also es wird zu grossen Lieferverzögerungen kommen.
Was hat das mit Kontaktlinsen zu tun, werden sie sich fragen? Leider sehr viel. Die Auslieferung der bestelltenKontaktlinsen verzögert sich um Sage und Schreibe eine Woche!! Also bestellen sie sehr schnell noch ihre Kontaktlinsen, denn es kann niemand garantieren, dass das Computersystem nachher einwandfrei funktioniert. Also es kann passieren, dass die verzögerung nicht nur eine Woche dauern wird sondern länger bis zu 2 Wochen. Das weiss niemand so richtig.
Folgende Kontaktlinsen sind von diesen Problemen betroffen:
- Focus Dailies
- Dailies Aquacomfort
- Air optix
- Air Optix Aqua
- Air optix Aqua for astigmatism
- Air Optix Aqua Multifocal
- Air optix Night & Day
- Focus Dailies Progressiv
- Focus Dailies Toric
- Focus Monthly
- Precision UV
Also decken sie sich mit ihrem Linsenbedarf noch genügend ein, so dass sie mindestens 2 Wochen damit noch auskommen. Aber achtung, dasselbe betrifft die Pflegemittel.
- AO-Sept
- Optifree Express
- Optifree Replenish
- Optifree Everclear
- Solocare
- Systane
- Unizyme
Also bestellen sie noch schnell ihre Kontaktlinsen und Linsen Pflegemittel am besten Versandkostenfrei bei McLinsen.ch, dem grossen Schweizer Onlineshop für Kontaktlinsen.
Tags: alcon, ciba, Kontaktlinsen, lieferprobleme, linsen, novartis
Im Winter reizen Kälte, Wind und Heizungsluft unsere Augen. Die Folgen davon sind Brennen, Jucken und Rötungen, was zum „Trockenen Auge“ führt und entsteht wenn nicht genügend Tränenflüssigkeit produziert wird. Die belastenden Beschwerden entspringen oftmals aus Stress, schlechter Ernährung, PC-Arbeit und trockener Zimmerluft, Ozon, Make-up sowie Heizung, Klimaanlage und zu wenig Flüssigkeitszufuhr. Auch Hormonveränderungen können insbesondere bei Frauen oder durch das Rauchen zu den auslösenden Faktoren gehören. Das „Trockene Auge“ oder auch Sicca-Syndrom genannt, herrscht vor, wenn der Tränenfilm, der das Auge normalerweise vor einer Austrocknung schützt und die Hornhaut mit Nährstoffen versorgt, keine Qualität mehr aufweist. Dadurch kann zu viel Wasser verdunsten, was dann reflexartig zu Tränen führt und wässernde, schmerzende Augen verursachen kann. Wenn die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit nicht richtig ist, kann auf der Hornhaut kein intakter Schutzfilm entstehen. Oftmals ist eine chronische Verstopfung der Talgdrüsen, zum Beispiel bei einer Lidrandentzündung, die Ursache der Veränderung der Tränenflüssigkeit. Dadurch trocknen Hornhaut, sowie auch Bindehaut aus und die Lider können nicht mehr reibungsfrei gleiten. Es fühlt sich dann an, wie wenn Sandkörner über die Hornhaut schleifen würden. Die Augen beginnen zu brennen und jucken und ein Fremdkörper-und Trockenheitsgefühl entsteht. Die gereizte Hornhaut wird dann nicht mehr mit genügend Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, wodurch der Körper diesen Mangel mit einer stärkeren Durchblutung auszugleichen versucht, was wiederum die Rötung der Bindehaut hervorruft. Trockene Augen ist eine der häufigsten Augenleiden überhaupt. Mehr als 30 Prozent aller Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit dieser Beschwerde einmal in Kontakt kommen. Wer über längere Zeit an trockenen, geröteten oder stark tränenden Augen leidet, sollte unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, denn in schlimmen Fällen kann dies zu schweren Sehbehinderungen bis hin zum Verlust des Sehvermögens führen. Die Therapie richtet sich nach der Art der Störung. Neben täglichen Lidrandreinigungen, warmen Kompressen, Tropfen und Gels, können zusätzlich auch Leinölkapseln eingenommen werden, welches als idealer und natürliche Lieferanten von Omega-3-Fettsäuren gelten und die Tränensekretion fördern, dafür aber die Produktion entzündungsfördender Substanzen hemmen. Die Feuchtigkeitsversorgung der Augen funktioniert dabei von innen heraus.
Tags: beschwerden, feuchtigkeit, fremdkörpergefühl, omega 3 fettsäuren, pc-arbeit, sicca-syndrom, tränen, tränenfilm, trockene augen, trockene luft, tropfen, winter
Damit Sie auch im besten Alter noch optimal sehen, empfiehlt sich ein regelmässiger Besuch beim Augenarzt. Ab circa Mitte 40 sollte sich jeder unbedingt daran halten. Nicht nur wegen den Veränderungen der Sehleistung, sondern auch um allfällige Ungereimtheiten im Auge frühzeitig zu erkennen. Viele scheuen sich etwas vor solchen Untersuchen, da sie keinesfalls eine Brille tragen möchten. Da geschieht es gerne, dass man sich selbst etwas belügt und sich einredet, man sehe doch eigentlich noch ganz gut.
Doch niemand sollte eine schlechte Sicht aus Angst vor einer Brille in Kauf nehmen. Heute gibt es tolle Kontaktlinsen aus hochwertigen Materialien und für jedes Bedürfnis. Selbst Menschen mit einer sehr starken Hornhautverkrümmung brauchen nicht auf Linsen zu verzichten. Und wer doch Freude an einer Brille hat, kann problemlos auch Brille und Kontatklinsen miteinander kombinieren und je nach Lust und Laune das eine oder andere tragen.

Hochgeschätzt und von vielen gerne getragen werden Acuvue Oasys for astigmatism von Johnson&Johnson. Diese weichen Kontaktlinsen sind sehr angenehm zu tragen und gerade auch für trockene Augen sehr geeignet. Acuvue Oasys steht für Qualität und viel Erfahrung mit Kontaktlinsen. Die Acuvue Oasys for astigmatism sind nun speziell für Menschen mit einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus = Hornhautverkrümmung). Überzeugen Sie sich am besten gleich selbst und lassen Sie sich vom erstklassigen Sehkomfort und vom angenehmen Tragegefühl überzeugen.
Tags: acuvue oasys, acuvue oasys for astigmatism, hornhautverkrümmung, Kontaktlinsen
Es ist zum Wahnsinnig werden. Endlich hat man die besten weichen Linsen gefunden und man ist glücklich und zufrieden mit seinen Kontaktlinsen und schon sind sie wieder nicht mehr erhältlich. Ok, die Weicon CE und Weicon 38E gibt es schon seit über 20 Jahren auf dem Markt, aber zufrieden und glücklich mit diesen Jahreslinsen waren die meisten. Seit mehr als einem Jahr sind diese beliebten Jahreslinsen nicht mehr lieferbar. Wir werden immer wieder angefragt wann denn diese Linsen wieder lieferbar sein werden. NIE WIEDER, ist leider jedesmal die Antwort. Aber wir möchten sie nicht in der Wüste stehen lassen und bieten ihnen einen valablen Nachfolger.
Es ist nicht die genau gleiche Jahreslinse wie die Weicon Familie, aber der Nachfolger ist vom Material, von der Krümmung und vom Durchmesser her vergleichbar. Am Anfang muss man sich schon ein bisschen umgewöhnen. Aber das Tragegefühl ist der alten Weicon sehr ähnlich. Rundum kann man sagen sehr bequem. Bei einer Unverträglichkeit der Jahreslinsen können wir ihnen sogar eine Rückgabe anbieten.
Falls sie immer noch auf der Suche nach passenden Linsen sind, dann senden sie uns eine Email mit folgenden Angaben:
- Weicon CE oder Weicon 38E
- Durchmesser bzw. Diameter (13.00, 13.80 oder 14.60)
- Krümmungsradius bzw. Radius (ST oder FL)
- Ihre Stärke bzw. Dioptrien Rechts und Links
Auch für die Weicon toric können wir ihnen einen passenden Nachfolger anbieten. Emails bitte an info @ mclinsen.ch
Tags: jahreslinsen, Kontaktlinsen rückgabe, nachfolger, weicon 38e, weicon ce
AIDS resp. das HI Virus dürfte, oder sollte zumindest, bei jedem eine Reaktion wie “davor muss ich mich schützen!” hervorrufen. Vermutlich weiss jeder bei uns, dass es eine Krankheit ist die man nicht kriegen will. Doch warum eingentlich nicht? Und was hat AIDS in diesem Forum zu suchen? Wie sie villeicht richtig ahnen, hat dieses Virus Einfluss auf das Immunsystem und damit auch auf das Auge.
Zunächst mal will ich die Abkürzungen kurz erläutern damit die Begriffe nicht vertauscht werden. AIDS steht für aquired immunodeficiency syndrome und bezeichnet die Krankheit mit ihren Symptomen. HIV ist das human immunodeficiency virus das die Krankheit verursacht. Zuerst gibt es allerdings eine eine akute Phase (2-6 Wochen nach der Infektion) und dann eine Latenzphase in der sich der Gesundheitszustand allmählich verschlechtert und die 2-15 Jahre dauern kann. Wenn die Konzentration von Immunzellen des Körpers unter ein bestimmtes Level fällt treten opportunistische Infektionen und Tumore auf.
Das grösste Problem an diesem Virus ist die Tatsache, dass es die Immunzellen des Körpers befällt und damit das Immunsystem zerstört. Ausserdem kann das Virus mit Medikamenten nur unterdrückt werden, das heisst die Viruslast bis unter die Detektionslimite reduziert aber nie ganz eliminiert werden. Setzt man die Therapie ab, so vermehrt es sich sofort wieder. Um die Unterdrückung zu erreichen ist schon ein beachtlicher Medikamenten Cocktail nötig. Ohne das würde dem Virus schon eine Mutation reichen um gegen das Medikament immun zu werden.
Das HI Virus selbst verursacht keine Augenerkrankungen. Doch es gibt relativ viele durch dieses Virus geförderte Erkrankungen die das Auge betreffen.
Trockene Augen kommen ziemlich häufig vor, sind aber dennoch wohl ein kleines Problem im Vergleich zu den folgenden. Einerseits wären das Tumore wie das Karposi Sarkom, ein knotenförmiger Tumor der auf der Bindehaut des Auges auftritt, und seltener dem intraokularen non Hodgkin Lymphom. Andrerseits sind HIV Retinopathien (Ganglienzell- und Rezeptorschaden) und CMV Retinitis (Zytomegalovirus) ziemlich häufig anzutreffen. Und die Liste der Möglichen Erkrankungen die durch HIV begünstigt werden ist noch längst nicht zu Ende. Doch alle hier genauer zu erklären würde viel zu lange dauern. Daher an dieser Stelle nur eine Auflistung: Akute Retinanekrose (Varizellen Zoster oder Herpes Virus), progressive äussere Retinanekrose (Varizellen Zoster oder Herpes Virus), Toxoplasmose (Toxoplasma gondii), Pneumocystis carnii (ein Pilz), Mykobakterien, Candidia-Retorvirinitis (ein Pilz) und Kryptococcose (Cryptococcus neoformans).
Einige dieser Erkrankungen wurden auch schon von Optiker oder Augenärzten bei einer Untersuchung entdeckt. Dank dem konnte auch schon früher gehandelt werden, was sich schlussendlich positiv auf die Lebenserwartung auswirkt. Ausserdem kann der Spezialist Sie auch während des Krankheitsverlaufs im Umgang mit Sehhilfen beraten. z.b Linsen und Tageslinsen.
Die Tränendrüse ist, auch wenn es nicht in jeder Situation so scheint, unser Freund. Und sogar ein besserer als vielen bewusst sein dürfte. Das Argument das Tränen im falschen Moment ziemlich nervig sein können und einen etwas blöd aussehen lassen zählt nicht. Zumindest nicht im Vergleich dazu was sie leisten.
Sie befeuchten unser Auge, halten also seine Funktion aufrecht. Was wäre die Welt ohne das Augenlicht? Uns würden so viele Farben und Eindrücke entgehen. Ausserdem ist die Zusammensetzung im idealfall so gestaltet, dass es das Auge optimal befeuchtet und einen Schutz gegen Keime bietet. Doch was passiert wenn das nicht mehr gegeben ist? Oder was muss eigentlich passieren, damit man keine Tränenflüssigkeit mehr produziert?
Dies ist natürlich der Fall, wenn die Tränendrüse zerstört wird. Dies kann passieren und geschieht durchaus häufiger als allgemein angenommen wird. Die offensichtlichste mechanische Ursache sind wohl Unfälle bei denen das Auge zu Schaden kommt und die Tränendrüse zerstört wird. Weniger bekannt dürfte z.B. das Sjörgren Syndrom sein, eine Autoimmunerkrankung bei der unter anderem die Tränendrüse zerstört wird. Die Tränendrüse kann auch verstopft werden durch Augenerkrankungen oder Verbrennungen.
Ein Tränenmangel kann altersbedingt oder einfach vererbt sein, aber auch durch Krankheiten wie AIDS, Herpes, Syphillis, Gonorrhöe, Syphillis, Filzläuse oder Sarkoidose verursacht werden. Wie schon in älteren Artikeln in diesem Blog diskutiert wurde können Kontaktlinsen, Diabetes und Arzneimittel ebenfalls zu trockenen Augen führen.
Weitere Faktoren, die ein trockenes Auge begünstigen, sind solche, die dazu führen, dass die Tränenflüssigkeit verdunstet oder gewisse Umweltfaktoren. Doch diese sollen an andere Stelle genauer diskutiert werden.
Ist die optimale Befeuchtung des Auges nicht mehr gewährleistet, so brennt und juckt es und man wird schneller müde. Die Tränenflüssigkeit versorgt das Auge mit Nährstoffen und erfüllt eine Schutzfunktion. Ist diese nicht mehr gegeben, so ist das Auge natürlich auch anfälliger für Infektionen.
Am Besten reden Sie also immer mit Ihrem Optiker und Kontaktlinsen- Spezialisten über Ihre aktuellen Krankheiten und Beschwerden. So können diese bei der Wahl Ihrer Sehschwächenkorrektur immer berücksichtigt werden und sie erhalten das optimalste Produkt!
Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei der der Körper nicht genügend Insulin herstellen kann oder dieses nur eine mangelnde Wirkung auf die Zielorgane hat. Insulin benötigt der Körper für die Umwandlung von Zucker in Energie. Kennzeichnend für diese schwerwiegende Krankheit ist eine chronische Erhöhung des Blutzuckers, welcher zu schädlichen Veränderungen der Blutgefässe im ganzen Körper führt, wie Herz, Nieren, Nerven, insbesondere aber auch in der Netzhaut der Augen. Genau dieses Nervengewebe ist für uns jedoch besonders wichtig, da es den Augenhintergrund auskleidet und uns das Sehen ermöglicht.
Typen von Diabetes
- Typ 1: Bei diesem Krankheitstyp handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der ein absolutes Insulindefizit vorherrscht. Ungefähr 10% aller Fälle sind von dieser Krankheit betroffen, dies sind vor allem junge Patienten (unter 30 Jahren). Genetische Anlagen, sowie Umweltfaktoren können zur Entstehung dieses Typus führen. Charakteristische Symptome sind eine starke Gewichtsabnahme innert kürzester Zeit, ständiges Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, Erbrechen und Wadenkrämpfe.
- Typ 2: Bei dieser Störung ist Insulin zwar vorhanden, kann jedoch an den Zielorten nicht richtig wirken (Insulinresistenz). Anfangs kann die Bauchspeicheldrüse dies durch die hohe Produktion von Insulin kompensieren, irgendwann kann sie jedoch die erhöhte Insulinproduktion nicht mehr aufrechterhalten, so dass der Blutzuckerspiegel nicht mehr kontrolliert werden kann. Die Krankheit tritt vor allem durch genetische Veranlagung bei übergewichtigen Menschen auf. Ungefähr 90% aller Patienten sind von diesem Typus betroffen. Eine Diagnose stellt sich oft als schwierig heraus, da jahrelang keine markanten Symptome vorherrschen, lediglich unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Sehstörungen und häufige Infektionen können zu Beginn auftreten.
Behandlung
Die Behandlung von Diabetespatienten sollte multidisziplinär stattfinden. Ganz wichtig ist dabei auch die Betreuung durch den Augenarzt, da ein schlecht behandelter Diabetes zur Erblindung führen kann. Veränderungen der Netzhaut aufgrund der Krankheit nennt man je nach Schwere der Schädigungen der Blutgefässe im Auge nicht proliferativ oder proliferative diabetische Retinopathie. Die proliferative Retinopathie ist gekennzeichnet durch die ständige Neubildung von krankhaften Blutgefässen in der Netzhaut und im Glaskörper, währenddessen bei der nicht proliferativen Retinopathie keine neuen Gefässbildungen dazukommen. Ist bei der proliferativen Retinopathie der schärfste Punkt des Sehens betroffen, kann es zur Ödembildung kommen, wodurch eine Beeinträchtigung der Sehschärfe hervorgerufen wird und sogar der Sehverlust eintreten kann (diabetische Makulopathie). Durch destruktive Lasertherapien der Makulaödeme kann der Verlust des zentralen Sehens verzögert werden. Durch die Einnahme von anti-vasoproliferativen Arzneimittel (Lucentis) kann die Sehstärke stabilisiert werden und bei einer grossen Anzahl von Patienten sogar signifikant und anhaltend verbessert werden. Eine regelmässige Kontrolle des Blutzuckers und Blutdrucks ist jedoch die beste Methode um eine Progression der diabetischen Retinopathie zu reduzieren. Mit diesen Vorbeugungsmassnahmen und Therapiemethoden können betroffenen Patienten einen deutlichen Rückgewinn an Lebensqualität zurückerhalten.
Tags: augen, Behandlung, Blutzucker, Diabetes, Insulin, Krankheit, netzhaut, Sehverlust, Typ 1, Typ 2, Vorbeugung, Zucker
Die Cornea bezeichnet eine Schicht des Auges, nämlich die Hornhaut. Folglich ist eine Keratitis eine Entzündung der Hornhaut. Eine solche ist relativ schmerzhaft und es entsteht ein Fremdkörpergefühl im Auge. Die Behandlungsmethoden und die Symptome sind je nach Ursache verschieden. Dieser Punkt ist ganz wichtig! Eine falsche Behandlung wird alles nur noch verschlimmern. Als Risikofaktoren gelten allgemein ein geschwächtes Immunsystem, das Tragen von Kontaktlinsen oder infizierte Kosmetika.
Die Ursachen reichen von Bakterien (z.B. Staphylokokken, Streptokokken, Pneumokokken), der häufigsten Ursache, über Viren (z.B. Herpes, Adonoviren, Varizella) bis zu Pilzen (z.B. Aspergillus, Candida), die allerdings weitaus weniger häufig vorkommen. Die meisten Entzündungen sind auf der Oberfläche. Doch ist das Auge bereits etwas verletzt und es befinden sich kleine Risse in der Hornhaut, so können diese Infektionen auch auf tiefere Schichten übergreifen. Seltener sind Entzündungen wegen zu schwacher Benetzung oder falscher Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit die Ursache.
Liegt eine bakterielle Infektion vor, so ist das für die Patienten meistens sehr schmerzhaft, die Sicht ist durch eine Trübung eingeschränkt und sie sind sehr lichtempfindlich. Ausserdem ist das Auge oft auch gerötet, was durch eine gleichzeitige Bindehautentzündung hervorgerufen wird. Bakterielle Infektionen müssen unbedingt medizinisch behandelt werden, ansonsten kann ein Geschwür entstehen oder es sammelt sich Eiter in der Augenkammer an. Behandelt werden kann diese Art von Entzündung mit antibiotikahaltigen Augentropfen.
Viren verursachen meistens ein Auge das gerötet ist und schmerzt. Der Wirkstoff zur Behandlung von Herpes Viren ist wie bei dem auf den Lippen Aciclovir oder Trifluridin. Bei Varizella Zoster kommt ebenfalls Aciclovir oder seltener Valaciclovir oder Famiciclovir zum Einsatz. Wird die Infektion jedoch von Adenoviren verurusacht, ist sie hochansteckend. Bislang gibt es kein Antibiotikum oder Virostatikum das helfen kann. Am besten helfen gegen die Symptome Kompressen, benetzende oder schleimhautabschwellende Augentropfen.
Pilze werden durch Antimykotika behandelt.
Am Besten beugt man diesen Infektionen durch sachgerechte Behandlung der Kontaktlinsen und Kosmetika vor. Man sollte beides nicht zu lange tragen resp. länger geöffnet lassen und sich immer vor der Benutzung die Hände waschen.
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